Gudrun Brüne    Malerei    Aquarelle    Grafik

Menschenbilder, Puppenbilder, Maskenbilder


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"Gudrun Brünes Malerei
entzieht sich konkreter Stellungnahmen zum aktuellen Tagesgeschehen,
aber sie weist jenen verschlüsselten, die europäische Zivilisationsgeschichte reflektierenden
Zeitbezug auf, der bis heute als Markenzeichen der Leipziger Schule gilt.
Deren intellektuellen Anspruch, aber auch die sie auszeichnende figur- und bildgestalterische
Perfektion und Sinnfälligkeit hat Gudrun Brüne wesentlich mitgeprägt
und in ihrer Lehrtätigkeit weitergegeben."
Ada Raev

"Ihre Themen und Motive, die um Masken, Puppen in all ihren Erscheinungsformen
und (Erhaltungs-) Zuständen sowie der Darstellung des Menschen in seinen allgemeinen
Lebensspielen kreisen, greifen inhaltlich stets ineinander:
So stehen die Protagonisten ihrer Bilder - Spielzeugpuppen, die einzeln agierend,
aber auch zu mehreren, ineinander verschachtelt, den Bildraum einnehmen können -
immer gleichsam für die Maske und den Menschen mit seinen zahlreichen Gesichtern."
Annika Michalski

Hier geht es nicht um das reine Abbild,
sondern um eine "Metapher für den manipulierten Menschen,  für die Suche nach Klischees,
für den Wunsch nach Gleichmachung, abseits einer subjektiven Identität."

"Die Maske ist nicht nur negativ besetzt, sie demaskiert auch die Menschen - zeigt sie."
Gudrun Brüne

"Die Leipziger Schule und ihre Protagonisten sind heute eine etablierte Marke,
und ihre internationale Geltung und hohe Bedeutung ist unumstritten.
Nur wenige Künstlerinnen gehören diesem Kreis an. Gudrun Brüne, ihre markanten
und unverwechselbaren Bilder sind ein unverrückbarer Bestandteil der Leiptiger Schule,
höchst eigenständig und stark. Ihr Schaffen ist von Puppen durchdrungen, die als Projektionsoblekt
den manipulierten Menschen zeigen, zerrissen, gleich Puppen lenkbar,
doch nicht ohne Hoffnung."
Matthias Platzeck

"Früh schon geprägt haben Gudrun Brüne, neben der Maskenwelt Ensors,
Paula Modersohns-Beckers  kompakte Figuren. Daneben setzte sie sich intensiv
mit Otto Dix auseinander, aus dessen Schriften sie ihre charakteristische Maltechnik
aus Eitempera und Ölfarbe lernte, die ihrem Interesse an Stofflichkeit entgegen kommt
und den Bildern Tiefe sowie eine stumpfe Leuchtkraft verleiht. Es ist keine altmeisterliche,
sondern eine moderne, von Dix entwickelte Technik, die in effektiver Weise ähnliche Wirkung erzielt
wie die traditionelle Lasurmalerei. Doch ist ihr Glanz gebrochen und unterstreicht so auch
in der Oberfläche das Zweideutige, Magische der Bildinhalte. Die Ikinografie
und der trockene Samt des Malstils ergänzen sich."
Sebastian Preuss

 

Das schwere Schweben
"... die Malerin Gudrun Brüne hat mit dazu beigetragen, die Leipziger Schule stark und dauerhaft
zu machen. Auch, nachdem sie der Sachsenstadt vor fast 20 Jahren den Rücken kehrte
und sich mit ihrem Mann Bernhard Heisig im havelländischen Strodehne niederließ.
Dort beging die Malerin in der vergangenen Woche ihren 70. Geburtstag, zu einer kleinen
Feier wurde am Sonnabend in die Galerie Berlin eingeladen. Die zeigt derzeit
eine Ausstellung mit Bildern von Gudrun Brüne. Die Galeristen Rainer Ebert
und Rüdiger Küttner sind dem Malerpaar Heisig-Brüne seit langem verbunden.
Nun haben sie Gudrun Brüne eine Ausstellung eingerichtet, die eine Malerin zeigt,
die in ihren Bildern an malerischer Kraft stetig zu wachsen scheint..."
Marlies Schnaibel,  MAZ - Westhavelländer, 24. März 2011